Praxis-Klinik für Diagnostik

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Langzeitmessungen

 

Einige Krankheitsbilder benötigen zur Einschätzung ihrer Ausprägung oder zur Verlaufsbeobachtung unter Therapie, Messungen über einen längeren Zeitraum, in der Regel über 24 Stunden.

 

24-Stunden-Blutdruck

Die RR-Langzeitmessung erlaubt zum einen die Suche nach einem manifesten, bislang nur vermuteten art. Hypertonus. Z.B. werden gelegentlich in der Praxis erhöhte Werte gefunden, zu Hause aber scheinen die Werte in Ordnung zu sein (oft als "Weißkittel-Blutdruck" bezeichnet). Eine 24-Stunden-Messung, die tagsüber alle 30 Minuten, nachts alle 60 Minuten den RR aufzeichnet, erlaubt dann ein sehr viel genaueres Bild vom tatsächlichen Blutdruck des Patienten unter den Bedingungen seines häuslichen Alltags.

Zum anderen erlaubt die kontinuierliche Messung die Feineinstellung einer schon bestehenden medikamentösen Therapie. Sie erfasst z.B. für die Güte der Blutdruckeinstellung entscheidende Zeiten (z.B. die Morgenstunden vor dem Erwachen), in denen Sie als Patient nicht messen können. Eine wichtige Information steckt auch in der Differenz zwischen den durchschnittlichen Tages- und Nacht-Werten.

 

24-Stunden-EKG

Das Langzeit-EKG erlaubt die Suche nach Rhythmusstörungen. Hinter einem nur gelegentlich auftretendem "Herzstolpern" können sich harmlose, aber auch gefährliche Störungen des Herzrhythmus verbergen. Auch haben manche Medikamente eventuell einen unerwünschten Einfluss auf den Rhythmus, ohne dabei für den Patienten spürbar zu werden. Mit der Langzeitmessung kann somit eine eventuelle Nebenwirkung aufgedeckt werden.

Unverzichtbar ist diese Messung (neben anderen abklärenden Untersuchungen) bei der Suche nach der Ursache für eine plötzliche Bewusstlosigkeit oder akuten Schwindel. Die Auswertung der über 100.000 Herzschläge pro Tag erfolgt rechnergestützt in der PKD, das Ergebnis und die Beurteilung liegen noch am Tage der Rückgabe des Gerätes vor.